Nobler Esstisch bei warmer Beleuchtung
Petra Hofbauer-Schmidt
Petra
Leopold Hofbauer-Schmidt
Leopold
Johannes Hofbauer-Schmidt
Johannes

Das Weingut

WEINVIERTEL FIRSTCLASS.
HOFBAUER-SCHMIDT STEHT
FÜR CHARAKTERVOLLE UND INDIVIDUELLE WEINE.

Gemeinsam arbeiten, entscheiden, lachen – dafür stehen Petra, Leopold und Johannes.

Ihre gemeinsame Leidenschaft gehört dem Weingut in Hohenwarth im „Dreiländereck“ von Kamptal, Wagram und Weinviertel. Ein Familienbetrieb, wo die Leidenschaft Wein bereits seit 8 Generationen gelebt wird. Alle Entscheidungen im Weingarten und Keller selbst zu treffen, gibt der Familie die Möglichkeit ihre Weine so zu gestalten, wie es ihren Qualitätsansprüchen entspricht: CHARAKTERVOLL – STRUKTURIERT – KLAR!

Petra und Leopold prägten das Weingut in den letzten 30 Jahren. Sie erweiterten die Rebfläche, bauten ein neues Presshaus und erarbeiteten sich eine anspruchsvolle, spannende Weinstilistik ganz nach ihrem Geschmack.

Seit 2016 sorgt ihr Sohn Johannes Hofbauer-Schmidt – nach abgeschlossener Weinbauausbildung an der Weinbauschule Klosterneuburg und Wirtschaftsstudium – für neuen Drive.

Die enge Zusammenarbeit der Generationen ist für das Weingut Hofbauer-Schmidt ein großer Vorteil, denn der Mix aus langjähriger Erfahrung und jungen Ideen ist mittlerweile ausgezeichnet!  2017 setzte sich das Weingut gegen die starke Konkurrenz durch und gewann mit der internationalen Rebsorte Sauvignon Blanc die Bundesmeisterschaft des österreichischen Weines. Die Liebe zum Sauvignon brachte Johannes vom Praktikum in Neuseeland mit, das er in Marlborough am Weingut von Welt-Kameramann Michael Seresin absolvierte.

2018 wurde die Familie für ihre besonderen Leistungen und unermüdlichen Einsatz rund um den heimischen Wein als wein.pur.PIONIER ausgezeichnet. Johannes holte außerdem den Titel VINEUS Newcomer Winzer des Jahres nach Hause und ist somit einer der erfolgreichsten Jungwinzer Österreichs.

Weinflasche mit Bleistiftskizzen

Die Philosophie

ARBEITEN IM EINKLANG MIT DER NATUR.

Nachhaltiger Weinbau als Grundprinzip.

Große Lagen fernab jeder potenziellen Umweltbelastung sind ein Geschenk und der größte Reichtum des Weinguts. Sie zu pflegen und zu bearbeiten und vor allem zu beobachten ist unsere Aufgabe. Eine Herausforderung, die mit viel Erfahrung und Gespür gemeistert wird.

Kein Einsatz von Mineraldünger und minimale Ausbringung von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln gehört zum Leitsatz des Weinguts. Die üppige Flora in den Rebgassen, wo sich Rebhühner, Hasen, Fasane und selbst Rehe wie zu Hause fühlen, zeugt vom stabilen Gleichgewicht des Ökosystems. Wechselnde Begrünung von Rotklee und Wicken, das langjährige Arbeiten mit Raubmilben – Nützlinge gegen Schädlinge – garantieren eine optimale Versorgung der Rebstöcke. Hohe Laubwände sorgen für eine große Assimilationsfläche. Gezielte Laubarbeit bis hin zum wiederholten Ausdünnen gewährleisten auch für den letzten Reifeabschnitt beste Bedingungen für die Trauben.

Gesundes Traubenmaterial für den gewünschten Weintyp zu ernten ist oberste Priorität. In Analogie zu den natürlichen Ruhephasen wird von Ende Oktober bis Anfang Mai auf jede mechanische Bodenbearbeitung im Weingarten verzichtet. Damit wird einer möglichen Bodenerosion vorgebeugt und die Humusbildung gefördert.

Weinflaschen mit Weinviertel DAC Siegel

Herkunft

HOHENWARTH – DAS TOR ZUM WEINVIERTEL!

Im südwestlichen Weinviertel, 50 km westlich von Wien, liegt der Weinbauort Hohenwarth. Fundstücke aus allen Kulturepochen zeugen von einer durchgehenden Besiedlung bereits seit 4000 v. Chr.! Eine Blüte wurde in der Hallstattzeit um 900 bis 500 v. Chr. erreicht, wie man aus einer Vielzahl an Funden sehen kann. Wein hat hier lange Tradition – auf 365 Meter Seehöhe wurde hier bereits im 10. Jahrhundert Wein angebaut.

 

Bodenvielfalt
Die Hohenwarther Platte, eine ausgedehnte Schotterfläche, wurde im Pliozän von der Ur-Donau aufgeschüttet. Sie schließt in Fließrichtung der Ur-Donau an die Südflanke des Manhartsberges an und wird im Osten durch das Schmidatal unterbrochen. Ursprünglich floss ein Vorläufer der Donau aus dem Bereich Krems über Hohenwarth mitten durch das Weinviertel. Das Erbe ist ein wahrer Schatz an Vielschichtigkeit! Die Böden, die unsere Weinstöcke tragen, sind Kiese, Sande und Tone der Ur-Donau mit hohem Kalkanteil und Lössbedeckung, aber auch wasserreiche Lehmböden.

Klima
Klimatisch werden wir vom benachbarten Waldviertel berührt und vom Manhartsberg geschützt. In den Sommermonaten herrschen tagsüber eher heiße Temperaturen, die für eine gute Entwicklung der Trauben sorgen. Nachts fördern kühle Nächte die Aromabildung. Diese Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind ideal für die unverwechselbaren fruchtigen und pikanten Weine. Durch die höhere Lage von 365 Höhenmetern – im Vergleich zur Umgebung – ist Hohenwarth kaum frostanfällig und spätreifender, dies ist in den immer wärmeren Jahren ein immer größer werdender Vorteil.

Weinviertel DAC
Für das Weinviertel ist der “Weinviertel DAC” besonders bedeutend. Die Bezeichnung steht für jene Grüne Veltliner, die das Gebiet in typischer Weise geschmacklich repräsentieren. Sie alle haben das typische “Pfefferl”.

DAC bedeutet “Districtus Austria Controllatus“

Die Bezeichnung “DAC” wird vom Regionalen Weinkomitee, bestehend aus Weinproduzenten und Weinhandel, an solche Weine vergeben, die ihre Herkunftsregion in typischer Weise geschmacklich repräsentieren. Wie bei diesen Weinen bzw. “Weinmarken“ ermöglicht die Bezeichnung DAC dem Konsumenten die Zuordnung eines Weingeschmacks zu einer bestimmten Region.

Das Weinviertel war mit dem “Grünen Veltliner” die Weinbauregion mit dem ersten DAC-Wein Österreichs.

© Weinkomitee Weinviertel
INTERAKTIVE KARTE DER RIEDEN IN HOHENWARTH

 


Bewegen Sie die Maus über die eingezeichneten Rieden und Sie erfahren, welcher Wein dort gedeiht.

Der Keller

DIE HOHE KUNST DER WEINBEREITUNG

Das Presshaus ist die Küche des Winzers – deshalb haben wir uns bei der Errichtung unseres neuen Presshauses besonders viel Mühe gegeben. Das Ziel unserer Kellermeister Johannes und Leopold war klar: „Wir möchten jeder Traubencharge, die aus dem Weingarten eintrifft, noch idealere Vinifikations-Bedingungen bieten. Der Boden, die Lage muss spürbar werden. Das braucht Raum.“

Das Traubenmaterial gelangt nun von oben schonend in die neueste Pressengeneration. Nach ca. 15 Stunden fliest der blanke Most ohne Pumpen eine Etage tiefer zum Vergären in den kühlen (11°), alten Naturkeller, bei immer gleichbleibender Temperatur. Dort findet er optimale Lagerbedingungen.
Und dann reifen die Weine heran, begleitet und beobachtet ohne viele Eingriffe. Meist im Edelstahl und natürlich auch im kleinen Eichenholz – bis sie bereit sind, ihre Reise hinaus in die Welt anzutreten.